Reichtumsuhr - heute 

Es ist still wie in einer veschneiten Winternacht,

nur ein leiser, monotoner Tropfenfall.

Das sind die Zinsen, die fortlaufend hinabträufeln

in die Kapitalien, welche beständig anschwellen;

man hört ordentlich, wie sie wachsen,

die Reichtümer der Reichen.

Dazwischen das leise Schluchzen der Armut.

Manchmal klirrt etwas, wie ein Messer,

das gewetzt wird.

Heinrich Heine, 1842

17. Dezember 2011: Bankenkrise- Europa im Griff der Finanzoligarchie: hier nachlesen

Schuldenbremse

Frankfurter Arbeitskreis Armutsforschung: Menschenwürde, Teilhabe und die scheinbare Objektivität von Zahlen - zur Neuberechnung des SGB II-Regelsatzes (2011)

Kirche und Tarifverträge: Streikrecht in den Kirchen

Wissenschaftler gegen die Schuldenbremse

Erklärung von Wissenschaftlern gegen die Schuldenbremse


Lehrbrief Sozialstaat


Lazarusgesellschaft und Finanzkapitalismus: Beitrag für die Feschrift für Kuno Füssel, hier:

zum Mithören: Grundeinkommen: Hartz IV und das Menschenrecht auf Existenzsicherung




hr2-kultur | Doppel-Kopf

Am Tisch mit Franz Segbers, „Soziales Gewissen“

Montag, 2. Mai 2011, 12:05 Uhr

Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, das sind für ihn keine Begriffe, die man der Logik des Marktes opfern kann. Der christliche Sozialethiker Franz Segbers kämpft seit Jahrzehnten für eine gerechte Welt und gegen eigennütziges Gewinnstreben, gegen Armut und Ausgrenzung.

Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise bestärkt ihn in diesem Kampf, denn sie zeigt, wie sehr der Kapitalismus in einer Orientierungskrise steckt, wie sehr ein Umdenken und ein Sich-Empören vonnöten sind. Eine christliche Sozialethik kann hier wertvolle Lösungen bieten – welche, darüber spricht Kathrin Fischer mit Franz Segbers im „Doppel-Kopf“.

zum Mithören

Mainzer Erklärung gegen Armut und Ausgrenzung

- Erklärung

- Statement


Der Sozialstaat wird hundert
Der Zustand des Sozialstaates
HR info 19.7.2011

hier zum Mithören 
Über die Stimmung in Deutschland haben wir mit Franz Segbers, Sozialethiker und Theologe an der Uni Marburg, gesprochen.


Hungerlöhne führen zu Hungerrenten, Kommentar zur Rentenpolitik:   hier lesen